Ein mögliches Coaching-Tool: effektiv, strukturiert, zielgerichtet

Ihr nächstes Ziel im Führungsalltag lässt Sie nicht mehr los, sie tragen es mit und habe es grundsätzlich im Visier. Wären da nicht die vielen Für & Wider, Optionen und Stolpersteine. Schon dominieren wieder die Alltags-Routinen und eine Überforderung macht sich breit. Das eigentlich motivierende, schöne Ziel rückt in den Hintergrund – gleichzeitig wissen Sie, wie wertvoll die Erreichung dieses Ziels für Sie persönlich wäre.

Kommt Ihnen das bekannt vor?

Das GROW-Modell ist ein bewährtes Coaching-Tool, das Orientierung bietet: Gut angeleitet kann es großartig dabei unterstützen, Klarheit zu schaffen und zielgerichtet konkrete Schritten zu gehen.

GROW steht für:

  • Goal (Zielsetzung): Ihr Ziel wird konkret und SMART formuliert und wird damit greifbar und motivierend.

  • Reality (Ist-Analyse): Ihre aktuelle Situation, die Ausgangslage wird reflektiert. Was gibt Kraft, welche Risiken hemmen? Welche Ressourcen können genutzt werden?

  • Options (Handlungsalternativen): Ihre Möglichkeiten werden durchdacht – durchaus auch it gegenteiligen Folgewirkungen („Reverse Thinking“). Sie entwickeln in dieser Phase Ihre Lösungswege: zielgerichtet, persönlich, praktikabel.

  • Will (Umsetzung): Ins Tun, ins Handeln kommen. Mit welchen kleinen, realisierbaren Schritten verfolgen Sie nun Ihre Möglichkeiten, berichten jemanden regelmäßig von Ihren Fortschritten? Sie definieren den konkreten nächsten und übernächsten Schritt, um motiviert ins Tun zu kommen.

Beispiel:

Thomas, 42 Jahre alt, ist Bereichsleiter in einem mittelständischen Produktionsunternehmen und führt ein zehnköpfiges Team. In letzter Zeit häufen sich interne Konflikte: Missverständnisse, unterschwellige Spannungen und mangelnder Austausch belasten die Zusammenarbeit. Die Arbeitsleistung wird spürbar weniger und Thomas fühlt sich zunehmend zwischen den Fronten.

Mit dem GROW-Modell klärt sich vieles für ihn:

  • Goal: Eine vertrauensvolle Teamkultur schaffen, in der offen kommuniziert und konstruktiv zusammengearbeitet wird.

  • Reality: Thomas hat Führungserfahrung und gute fachliche Kompetenzen, aber das Team ist in Lager gespalten und Konflikte werden vermieden statt gelöst.

  • Options: moderierte Teamgespräche, Coachings zur Konfliktlösung, interne Weiterbildung zu Kommunikation und Führung.

  • Will: aktives Zuhören in Einzelgesprächen; Möglichkeiten schaffen für offene Kommunikation im Team; Anmeldung zu einem Führungskräfte-Seminar; regelmäßige und strukturierte Reflexion.

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