Ich habe ein Foto vor mir. Es zeigt das Salzburger Seenland und Teile der Alpen – glitzerndes Wasser, sattes Grün, Berggipfel. Ein kleines Naturschauspiel eingefangen aus der Vogelperspektive. Und in diesem Fall durfte ich die Vogelperspektive einnehmen, als ich im Frühling des heurigen Jahres noch vor Tagesanbruch mit meinem Mann und lieben Freunden aufgebrochen bin – aufgeregt und ein bisschen schlaftrunken – um, hoch oben im Heißluftballon schwebend, ein nahes Stück Heimat aus einer völlig neuen Sicht zu erleben.

Für mich ist dieses Bild mehr als nur eine schöne Erinnerung – es ist auch Ausdruck dafür, dass Schritte, Entfernungen für großes Staunen durchaus klein sein können. Manchmal genügt es, die Perspektive zu wechseln – und es öffnet sich ein Raum mit neuen Möglichkeiten, neuen Wahrnehmungen. Und es ist für mich eine Bestätigung fürs Aufraffen, fürs Tun – höchst belohnt mit Klarheit, Weitblick und der Freiheit, neu zu denken.

Auch im Alltag von Führungskräften sind andere Blickwinkel möglich – oft nicht weit entfernt vom Bisherigen. Von dem, was bereits da ist. Wahrgenommene Stärken bringen notwendige Ressourcen. Gemeinsame Richtungen geben Orientierung. Aktives Zuhören, Reflexion und geübte Fähigkeiten in der Kommunikation forcieren Leichtigkeit, Motivation und den gemeinsamen Auftrieb im Geschäftsalltag. Oft nicht weit entfernt vom Bisherigen…: Ein gemeinsamer Auftrieb durch Ihre bewegende Führungskraft.

Wann haben Sie zuletzt Ihren Blickwinkel verändert – auf sich selbst, auf Mitarbeitende?

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