„Ganz ehrlich: Ich weiß nicht, ob ich in zwei Jahren noch gebraucht werde.“

Diesen Satz habe ich vor Kurzem wieder in einem KMU gehört. Und er beschäftigt mich.

Der Einsatz von KI, digitale Transformation eröffnen große Möglichkeiten – Prozesse werden optimiert, die Effizienz gesteigert, der Service verbessert. Gut so – aber gleichzeitig sehe ich: Menschen sind verunsichert. Ich erlebe ihre Angst, dass KI bisherige Tätigkeiten übernehmen könnte – sogar schneller und wirksamer. Rollen und Anforderungen der Mitarbeitenden verändern sich in manchen Unternehmen rascher als Klarheit entsteht.

Was also tun? Welche wirkungsvollen Maßnahmen trainiere und bearbeite ich mit Menschen, die ein Team in Veränderung verantworten?

Wir schauen uns gemeinsam Potentiale von Mitarbeitenden an, die bisher unentdeckt schlummern – jedoch aktiv genutzt werden können. Nachhaltig aktivierbare Potenziale – sie zeigen sich selten von selbst. Gute Fragen, aktives Zuhören zählen zu Führungskräfte-Tools, die Potentiale nutzbar aufdecken. Sie sind der Samen für entwickelbare Kompetenzen aus den eigenen Reihen. Ich zeige die Vorteile, denn diese Mitarbeitenden sind schon an Bord, sie sind loyal und ein Träger der Unternehmenskultur.

Ein Salzburger Unternehmer hat es treffend formuliert:
„Wir können es uns gar nicht mehr leisten, Potenziale im Team ungenutzt zu lassen.“

Ich sehe für Führungskräfte folgende soziale Kompetenzen als nachhaltige Future-Skills:

  • Orientierung geben, wo noch keine Klarheit ist
  • Gespräche führen, die Sicherheit geben und Entwicklung ermöglichen
  • Potentiale erkennen, Kompetenzen stärken – und mutig neu einsetzen

Gerade in der „Sandwich-Position“ der Team- und Bereichsleitenden Kräfte im mittleren Management entscheidet sich, ob Digitalisierung noch mehr Druck erzeugt – oder durch Kompetenzentwicklung frische Energie und eine kraftvolle Entwicklung freisetzt werden.

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